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Historische Gebäude Hohenroda Mansbach

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Historische Gebäude Hohenroda Mansbach

Aufgrund ihrer Unabhängigkeit war es der Familie von Mansbach möglich, dort mehrere Burgen und Schlösser zu bauen.

Geyso-Schloss

Buttlarstr. 7
36284 Hohenroda-Mansbach

Blaues Schloss

Buttlarstr. 14
36284 Hohenroda-Mansbach

Sonnenuhrgebäude

Buttlarstr. 5
36284 Hohenroda-Mansbach

 Geyso-Schloss

Das Geyso-Schloss befindet sich seit 2014 in privatem Eigentum. Für Gäste stehen drei Ferienwohnungen zur Verfügung (Vermietung ausschließlich über airbnb). Durch in unregelmäßigen Abständen stattfindende Kulturveranstaltungen soll das historisch wertvolle Kulturdenkmal für alle Interessierten zugänglich gemacht werden.

Bei dem Gebäude handelt es sich um einen stattlichen Rechteckbau mit hohen geschweiften Giebeln. An der Rückseite befindet sich ein achteckiger Treppenturm, und an seinem Renaissance-Portal sind figürliche symbolische Plastiken zu sehen; daneben der Erkervorbau mit figürlichen und ornamentalen Reliefs. Einige bauliche Veränderungen erfolgten 1878.

Das Schloss wurde zwischen 1577 und 1578 von Wilhelm von Mansbach  erbaut und trug bis zu seinem Verkauf 1652 an die Familie von Geyso den Namen „Wilhelmsburg“. Ab 1918 befand sich ein Vollblut-Gestüt im Schloss, das weltweit Bekanntheit erreicht hat. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Gestüt für militärische Zwecke genutzt und nach dem Krieg verstaatlicht. Ab den 1970er Jahren wurde es als Wohnraum genutzt. Der Fachwerkanbau ging 1992 in das Eigentum der Gemeinde Hohenroda über, das Schloss wurde im Jahr 2012 verkauft. 

Blaues Schloss

Da das Geyso-Schloss im Jahr 1662 verkauft wurde, benötigte die Familie ein neues Schloss als Residenz in Mansbach. Da es im Ort verschiedene Schlösser und herrschaftliche Gebäude gab, unter anderem das Sonnenuhrgebäude, das erst als Unterhof, später auch als Oberhof bezeichnet wurde, ist heute nicht mehr ganz klar, welches davon der tatsächliche Vorgänger von Schloss Mansbach war. Selbiges wurde erst im Jahr 1820 errichtet.

Das Mansbacher Schloss, das heute auch als Unterhof oder "Blaues Schloss" bezeichnet wird, verließ den Besitz der Familie und wird seit 2006 als Wohnraum genutzt. Auffällig ist der mediterrane Anstrich, den das Schloss seit 2006 trägt.

Sonnenuhrgebäude

Das Sonnenuhrgebäude in Mansbach befindet sich in Privateigentum, ist aber von außen zu besichtigen. Besonders auffällig und sehenswert ist die markante gemalte Sonnenuhr an der südlichen Giebelwand, woher das Gebäude auch seinen Namen hat. Der Steinbau von 1569 ist mit gekuppelten Rechteckfenstern ausgestattet. An der Straßenseite befindet sich ein Fachwerkgiebel aus dem 17. Jahrhundert; rechtwinklig anstoßend ist der Wirtschaftsflügel seit 1561.

Zu sehen sind noch Reste der im Torbereich über einen Meter starken Umfassungsmauern mit fünf Löffel-Schießscharten. An der Ostseite (Straßenseite) befindet sich ein Wappenstein von Mansbach und von Boyneburg mit der Inschrift "EN von MANSBACH ANNA VON BOE" und Jahreszahl 1561. Auch neben dem Westportal mit Gewände aus Rundstab und Kehle sitzt ein sehenswerter Wappenstein von Mansbach und von Boyneburg mit der Inschrift "GOTT HILF MIR VND DIR K V M 1569 A V B".

Geyso-Kapelle

Die Kapelle am Mansbacher Friedhof am Dörrberg wurde im Jahr 1683 als Grabkapelle der Familie von Geyso errichtet. Seit 2023 strahlt sie in neuem Glanz.

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