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Schloss Philippsthal

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Schloss Philippsthal

Das Schloss in Philippsthal fasziniert die Besucher durch die imposante vierseitige Schlossanlage mit dem 4.000m² großen Schlosshof, die angrenzende Schlosskirche und den weitläufigen, 50.000m² großen Schlosspark mit der Orangerie. Im Torbogenhaus, dem östlichen Zugang zum Schloss, ist heute das Grenzmuseum untergebracht. Die Schmuckstücke im Haupttrakt des Schlosses, in dem sich die Gemeindeverwaltung befindet, sind die landgräfliche Bibliothek - heute Gemeindebücherei - mit gut erhaltener getäfelter Decke und der repräsentative Sitzungssaal, mit aus der Landgrafenzeit nachgedruckten Tapeten. Weitere historische Tapeten sind auf den Rathausfluren ausgestellt. 

Durch den Schlossinnenhof führen der Werratalradweg sowie der Rhönradweg.

Einkehren kann man in den historischen Gewölben des Klosterkellers, bei wärmeren Temperaturen auch im Biergarten.

Die Parkanlage rund um das Schloss lädt zu einem entspannten Spaziergang ein und bietet einen herrlichen Blick auf die umliegende Landschaft. Hier können Besucher die Ruhe und Schönheit der Natur genießen. Auf dem Abenteuerspielplatz kommen auch die kleinen Besucher auf ihre Kosten.

Das Schloss kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Bereits im 12. Jahrhundert wurde es als Kloster durch die Benediktiner erbaut. Schon bald darauf wurde das Kloster jedoch von den Zisterzienserinnen übernommen. Im Jahr 1525 zerstörten wütende Bauern das Kloster nahezu vollständig. Es blieb nur die Klosterkirche, die umgebaut zur heutigen Schlosskirche wurde, erhalten.

Nachdem das Klosterareal daraufhin mehr als 100 Jahre ungenutzt war, ließ sich Landgraf Philipp von Hessen-Philippsthal im Jahr 1685 dort ein Schloss bauen, dem er den Namen "Philippsthal" gab. Dieser Name bürgerte sich dann auch für die angrenzende Ortschaft ein, die bis dahin "Kreuzberg" hieß. Im Jahr 1925 endete die Regentschaft der Hessen-Philippsthaler aufgrund fehlender Nachkommen.

In den darauffolgenden Jahren waren im Schloss unter anderem ein Hilfskrankenhaus, ein Büro der Reichsbahndirektion und zuletzt bis 1982 das evangelische Altenheim untergebracht.

Im Jahr 1985 erwarb die Gemeinde das Anwesen und ließ es zu einem Handels- und Dienstleistungszentrum werden. Der 1976 abgebrannte Nordflügel wurde durch einen Neubau ersetzt, so dass der geschlossene Charakter der Schlossanlage bewahrt wurde. Im Schloss befinden sich heute Büros, ein Seniorenheim, Arzt und Therapiepraxen, ein Optiker, eine Gaststätte und die Gemeindeverwaltung.

Das Torbogenhaus im Osten wurde 1734 erbaut und war der repräsentative Haupteingang zum Schloss. da nur etwa 1,5 Kilometer flussaufwärts, über die alte Werrabrücke Vacha, die verkehrsreiche Handelsstraße Via Regia zwischen Frankfurt und Leipzig vorbeiführte. Bis 1998 war eine Informationsstelle des Grenzzolldienstes dort untergebracht. Seitdem befindet sich hier das Grenzmuseum, das nach Voranmeldung besichtigt werden kann.

Der südlich des Schlosses gelegende Schlosspark reicht bis an Werra und ist zu großen Teilen von einer Sandsteinmauer umgeben. Im unteren Teil des Schlossparkes befindet sich die 1731 erbaute Orangerie, die heute für Veranstaltungen genutzt wird. Sie ist durch eine Baumallee mit dem Schloss verbunden.  Im Jahr 1991 wurde die Kreuzberghalle an die Orangerie angebaut. Dort finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt. Sie bietet Platz für bis zu 1.000 Personen.

Das Schloss Philippsthal ist also nicht nur ein historisches Gebäude, sondern auch ein lebendiger Ort in der Gemeinde Philippsthal. Mit seinen vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und seinem beeindruckenden Park ist es ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens und der Naherholung in Philippsthal.

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